Mario Dompke
also ich, singt, was er denkt. Manchmal gradlinig, aber auch manchmal widersprüchlich. Die Welt ist halt nicht widerspruchsfrei. Aber die begleitende Musik relativiert die Widersprüche. Als Musiker, der fast alle Stirichtungen schön findet, versuche ich auch in meiner Musik die ganze Welt einzufangen – trotzdem werden meine Lieder von Freunden und Verwandten immer schnell als eben meine Lieder identifiziert.
Ja, geboren wurde ich auch – vor vielen Jahren (1956) in Berlin, wo ich auch bis zu meinem 7. Lebensjahr aufwuchs. Meine Reise ging über fast die gesamte Republik, bis ich 1985 im Rheinland hängenblieb.
Meine Liebe zur Musik äußerte sich zuerst gemeinsam mit einer Gitarre und einer ausgeprägten Tendenz zur deutschen Volksmusik (nicht zu verwechseln mit Teutschtümmelei), deutschen Liedermachern und dem amerikanischen Folksong. Angeregt von den damaligen Vertretern des Genres (Fidel Michel, Liederjan, Reinhard Mey, Hannes Wader, Joan Baez und vielen anderen) und insbesondere auch von dem James Michener Buch „Die Kinder von Torremolinos“ und der dort erwähnten Sammlung amerikanischer Folksongs von Prof. Child (https://de.wikipedia.org/wiki/Francis_James_Child) übte ich erst einfache Lieder, ging dann auch zu Instrumentalstücken auf der Gitarre über und wandte mich schließlich auch neuen Instrumenten zu. (Komisch vielleicht, dass Bob Dylan im Gegensatz zur damaligen Grundstimmung nie zu meinen Favoriten gehörte 😎 ).
Angeregt durch eigene Kinder gab es einen mehrjährigen Abstecher in die Szene der Kinderlieder, aus der auch eine eigene Weihnachtslieder CD stammt.
Heute versuche ich Fomiander durch eigene Kompositionen, das Spielen von Gitarren in verschiedenen Stimmungen, dem Banjo, der Waldzither und der irischen Bouzouki zu unterstützen.
